BERÜHMTHEIT

Irene Kasner Ergotherapie: Leistungen im Überblick

 

Irene Kasner Ergotherapie: Leistungen im Überblick

Manchmal sind es kleine Dinge, die plötzlich schwerfallen. Ein Kind kann den Stift nicht sicher halten. Nach einer Operation lässt sich die Hand nur eingeschränkt bewegen. Ein älterer Mensch vergisst vertraute Abläufe. Oder eine neurologische Erkrankung verändert den Alltag innerhalb kurzer Zeit.

Genau an diesem Punkt setzt Ergotherapie an.

Sie betrachtet nicht nur einzelne Beschwerden. Vielmehr geht es darum, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Alltag möglichst selbstständig zu bewältigen. Dazu gehören Beweglichkeit, Wahrnehmung, Konzentration, Selbstversorgung, Kommunikation und soziale Teilhabe.

Wer nach Irene Kasner Ergotherapie sucht, möchte meist wissen, welche Behandlungen angeboten werden, für wen die Therapie geeignet ist und wie eine ergotherapeutische Begleitung ablaufen kann. Die Gemeinschaftspraxis von Susanne Brodehl und Irene Kasner in Oranienburg arbeitet mit Menschen verschiedener Altersgruppen und verbindet fachliche Methoden mit konkreten Alltagszielen.

Dieser Überblick erklärt die wichtigsten Leistungen, Therapiegebiete und Behandlungsmöglichkeiten verständlich und ohne unnötige Fachsprache.

Irene Kasner Ergotherapie auf einen Blick

Die ergotherapeutische Gemeinschaftspraxis befindet sich in Oranienburg. Das therapeutische Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Je nach Verordnung und persönlicher Situation kann die Behandlung in der Praxis, im häuslichen Umfeld oder in einer sozialen Einrichtung stattfinden.

Bereich Überblick
Praxis Ergotherapeutische Gemeinschaftspraxis
Praxisleitung Susanne Brodehl und Irene Kasner
Standort Oranienburg
Patientengruppen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren
Fachbereiche Pädiatrie, Neurologie, Geriatrie, Orthopädie und Psychiatrie
Therapieorte Praxis, Hausbesuch oder soziale Einrichtung
Mögliche Ziele Selbstständigkeit, Beweglichkeit, Konzentration und Teilhabe
Besonderer Fokus Alltagstraining und Einbindung des sozialen Umfelds

Die Praxis wurde im Jahr 1998 gegründet. Seitdem haben sich verschiedene fachliche Schwerpunkte entwickelt. Regelmäßige Fortbildungen sollen dafür sorgen, dass die Behandlungen an aktuelle therapeutische Ansätze angepasst werden.

Was bedeutet Ergotherapie eigentlich?

Ergotherapie ist ein anerkannter Heilmittelberuf. Sie unterstützt Menschen, deren Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist oder eingeschränkt werden könnte.

Dabei bezeichnet der Begriff „Betätigung“ nicht nur die berufliche Arbeit. Gemeint sind alle Tätigkeiten, die im täglichen Leben wichtig sind. Das kann das Anziehen sein, die Zubereitung einer Mahlzeit, das Schreiben in der Schule oder der sichere Umgang mit Gegenständen.

Das Ziel besteht nicht immer darin, eine körperliche Funktion vollständig wiederherzustellen. Manchmal geht es darum, eine Einschränkung auszugleichen. In anderen Fällen soll eine vorhandene Fähigkeit erhalten oder verbessert werden.

Die Behandlung kann sich unter anderem auf folgende Lebensbereiche beziehen:

  • Körperpflege und Selbstversorgung
  • Schule und Lernen
  • Beruf und Arbeitsplatz
  • Haushalt und Familienleben
  • Mobilität und Orientierung
  • Freizeit und soziale Kontakte
  • Feinmotorik und Handgeschicklichkeit
  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Wahrnehmung und Koordination

Bei Irene Kasner Ergotherapie steht daher nicht allein eine Diagnose im Mittelpunkt. Entscheidend ist auch, wie sich eine Erkrankung oder Entwicklungsauffälligkeit auf das wirkliche Leben der betroffenen Person auswirkt.

Der berufliche Hintergrund von Irene Kasner

Irene Kasner absolvierte zunächst ein Fachschulstudium als Krankenschwester. Danach arbeitete sie mehrere Jahre im Krankenhaus und in einer Ambulanz. Diese Erfahrung brachte ihr einen direkten Einblick in die Versorgung und Begleitung von Menschen mit unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen.

Später entschied sie sich für eine Ausbildung zur Ergotherapeutin. Anschließend arbeitete sie unter anderem in der Pädiatrie und Orthopädie. Aus dieser beruflichen Entwicklung entstand schließlich die eigene Gemeinschaftspraxis.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Integration von Kindern in ihrem täglichen Umfeld. Dazu gehören die Familie, der Kindergarten und die Schule. Denn Schwierigkeiten zeigen sich nicht nur während einer Therapiestunde. Sie entstehen häufig dort, wo Kinder lernen, spielen, schreiben oder mit anderen Menschen zusammenkommen.

Der Ansatz von Irene Kasner Ergotherapie bezieht deshalb bei Bedarf auch Eltern, Angehörige, Erzieher oder andere Bezugspersonen ein. Dadurch lassen sich therapeutische Übungen besser in den Alltag übertragen.

Leistungen in der Pädiatrie

Die Pädiatrie beschäftigt sich mit der ergotherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Dieser Bereich ist besonders vielseitig, weil jedes Kind andere Stärken, Bedürfnisse und Entwicklungsschritte mitbringt.

Eine Therapie kann infrage kommen, wenn ein Kind Schwierigkeiten mit der Konzentration, Wahrnehmung, Motorik oder Handlungsplanung zeigt. Auch Lernprobleme und auffälliges Verhalten können eine Rolle spielen.

Mögliche Behandlungsanlässe bei Kindern

Die Praxis nennt verschiedene Entwicklungs- und Leistungsbereiche, in denen eine ergotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein kann:

  • Wahrnehmungsstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Schwierigkeiten mit der Feinmotorik
  • Lern- und Leistungsstörungen
  • Konzentrationsprobleme
  • zentrale Koordinationsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • ADHS oder ADS
  • unklare Händigkeit
  • Probleme beim Schreiben und Malen

Solche Auffälligkeiten bedeuten nicht automatisch, dass ein Kind schwer erkrankt ist. Dennoch können sie den Schulalltag, das Familienleben oder das Selbstvertrauen deutlich beeinflussen.

Ein Kind, das langsam schreibt, erhält zum Beispiel nicht immer zu wenig Übung. Vielleicht fällt ihm die Stifthaltung schwer. Möglich sind auch Probleme mit der visuellen Wahrnehmung, der Kraftdosierung oder der Koordination von Hand und Auge.

Genau deshalb beginnt eine gute Behandlung mit einer sorgfältigen Beobachtung.

Sensorische Integrationstherapie

Ein wichtiger Ansatz bei Irene Kasner Ergotherapie ist die Sensorische Integration. Dabei geht es um die Verarbeitung von Reizen.

Kinder nehmen ständig Informationen über ihre Sinne auf. Sie sehen, hören, fühlen und bewegen sich. Das Gehirn muss diese Reize sortieren und sinnvoll miteinander verbinden.

Funktioniert diese Verarbeitung nicht reibungslos, kann ein Kind schnell überfordert wirken. Manche Kinder reagieren empfindlich auf Berührungen oder Geräusche. Andere suchen sehr intensive Bewegung. Wieder andere haben Schwierigkeiten, ihren Körper im Raum richtig einzuschätzen.

Die Sensorische Integrationstherapie nutzt gezielte Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote. Dabei soll das Kind lernen, Reize besser zu verarbeiten und angemessen darauf zu reagieren.

Psychomotorik

Die Psychomotorik verbindet Bewegung, Wahrnehmung und emotionales Erleben. Sie betrachtet körperliche Aktivität nicht isoliert, sondern als wichtigen Teil der kindlichen Entwicklung.

Durch Balancieren, Klettern, Springen oder gemeinsame Bewegungsspiele kann ein Kind nicht nur seine Motorik trainieren. Es lernt auch, Risiken einzuschätzen, Regeln einzuhalten und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.

Darüber hinaus kann die Psychomotorik das Selbstbewusstsein fördern. Das gilt besonders für Kinder, die in Sport, Schule oder Alltag häufig Misserfolge erleben.

Konzentrationstraining

Aufmerksamkeit lässt sich nicht einfach durch die Aufforderung „Konzentrier dich!“ verbessern. Kinder brauchen klare Abläufe, verständliche Aufgaben und passende Strategien.

Zu den angebotenen Ansätzen gehört das Marburger Konzentrationstraining. Es richtet sich unter anderem an Kinder, die sich leicht ablenken lassen oder Aufgaben vorschnell beginnen.

Während des Trainings üben sie beispielsweise:

  • Aufgaben genau anzusehen
  • Anweisungen Schritt für Schritt umzusetzen
  • Fehler selbstständig zu kontrollieren
  • ruhiger und strukturierter zu arbeiten
  • mit Frust angemessen umzugehen
  • die eigene Aufmerksamkeit zu steuern

Bei Irene Kasner Ergotherapie kann die Konzentrationsförderung mit alltagsnahen Übungen verbunden werden. Dadurch bleibt das Training nicht abstrakt.

Graphomotorik und Stifthaltung

Graphomotorik umfasst alle Bewegungsabläufe, die zum Schreiben und Zeichnen benötigt werden. Dazu gehören die Haltung des Stiftes, die Bewegung der Finger, die Stabilität des Handgelenks und die Zusammenarbeit beider Hände.

Probleme in diesem Bereich können dazu führen, dass ein Kind sehr langsam schreibt oder schnell Schmerzen bekommt. Manche Kinder drücken den Stift stark auf. Andere halten ihn so locker, dass die Schrift kaum lesbar ist.

Eine ergotherapeutische Förderung kann an mehreren Punkten ansetzen. Dazu zählen Übungen für die Handmuskulatur, eine bessere Sitzhaltung und der gezielte Einsatz geeigneter Stifthilfen.

Beratung bei unklarer Händigkeit

Nicht jedes Kind zeigt früh eine eindeutige Handdominanz. Manche wechseln beim Malen oder Essen häufig zwischen rechts und links.

Eine vorschnelle Festlegung ist jedoch nicht immer sinnvoll. Deshalb kann eine fachliche Beobachtung helfen. Dabei werden verschiedene Tätigkeiten betrachtet, bevor Empfehlungen für Schule und Alltag gegeben werden.

Neurologie und Geriatrie

Neurologische Erkrankungen können Bewegungen, Sprache, Gedächtnis und Wahrnehmung verändern. Häufig sind selbst vertraute Abläufe betroffen.

Die neurologische Ergotherapie richtet sich beispielsweise an Menschen nach einem Schlaganfall oder mit Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Parkinson und Demenz. Auch nach Schädel-Hirn-Verletzungen, Rückenmarksschädigungen oder Lähmungen kann eine Behandlung verordnet werden.

Alltagstraining nach neurologischen Erkrankungen

Nach einem Schlaganfall kann bereits das Anziehen zu einer großen Herausforderung werden. Vielleicht lässt sich ein Arm nicht wie gewohnt bewegen. Möglicherweise fällt auch die Planung einzelner Handlungsschritte schwer.

Das sogenannte ADL-Training beschäftigt sich mit Aktivitäten des täglichen Lebens. ADL steht für „Activities of Daily Living“.

Geübt werden können unter anderem:

  • Essen und Trinken
  • Anziehen und Ausziehen
  • Körperpflege
  • Zubereitung einfacher Mahlzeiten
  • sichere Bewegungen in der Wohnung
  • Nutzung von Hilfsmitteln
  • Strukturierung des Tages

Bei Irene Kasner Ergotherapie können solche Übungen direkt an den persönlichen Alltag angepasst werden. Das macht sie greifbarer und oft auch motivierender.

Training von Gedächtnis und Aufmerksamkeit

Neurologische Erkrankungen wirken sich teilweise auf die geistige Leistungsfähigkeit aus. Betroffene vergessen Termine, verlieren den Überblick oder können Gesprächen nur schwer folgen.

Hirnleistungstraining kann Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Orientierung und Problemlösung fördern. Dabei kommen je nach Bedarf Arbeitsblätter, Spiele, Gespräche oder digitale Programme zum Einsatz.

Allerdings sollte das Training weder überfordern noch unterfordern. Ein zu einfacher Ablauf bringt wenig. Eine zu schwere Aufgabe erzeugt dagegen Frust. Deshalb ist die individuelle Anpassung besonders wichtig.

Apraxietraining

Bei einer Apraxie können geplante Bewegungsabläufe gestört sein, obwohl die notwendige Muskelkraft grundsätzlich vorhanden ist.

Eine betroffene Person weiß vielleicht, wofür eine Zahnbürste gedacht ist, kann die Handlung aber nicht richtig ausführen. In der Therapie werden solche Abläufe in kleine Schritte zerlegt und wiederholt geübt.

Geduld spielt dabei eine große Rolle. Auch kleine Fortschritte können die Selbstständigkeit deutlich verbessern.

Orthopädische Ergotherapie

Die Orthopädie beschäftigt sich mit Beschwerden des Bewegungsapparates. Besonders häufig geht es in der Ergotherapie um Schulter, Arm, Hand und Finger.

Nach einer Verletzung oder Operation können Beweglichkeit, Kraft und Koordination eingeschränkt sein. Auch Schmerzen, Narben und Schwellungen erschweren oft den Alltag.

Typische Behandlungsanlässe sind:

  • Knochenbrüche
  • Sehnenverletzungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Arthrose und Arthritis
  • Osteoporose
  • Morbus Dupuytren
  • operative Eingriffe
  • Verletzungen von Schulter, Arm oder Hand
  • Bewegungseinschränkungen
  • schmerzhafte Narben

Beweglichkeit und Muskelaufbau

Ein Ziel der Behandlung kann darin bestehen, Gelenke wieder beweglicher zu machen. Dafür kommen aktive und passive Bewegungsübungen infrage.

Beim aktiven Training führt der Patient die Bewegung selbst aus. Bei passiven Übungen unterstützt die Therapeutin die Bewegung gezielt. Ergänzend kann die Muskulatur schrittweise aufgebaut werden.

Wichtig ist eine angemessene Belastung. Zu wenig Bewegung kann die Funktion bremsen. Zu starke Belastung kann Beschwerden verstärken.

Narben- und Kontrakturenbehandlung

Narben können nach Verletzungen oder Operationen verhärten. Dadurch kann das Gewebe weniger beweglich werden.

Eine gezielte Narbenbehandlung soll die Verschiebbarkeit des Gewebes verbessern. Zudem kann sie dabei helfen, Spannungsgefühle zu reduzieren.

Kontrakturen sind dauerhafte Bewegungseinschränkungen eines Gelenks. Hier können Mobilisation, Lagerung und ein regelmäßiges Übungsprogramm sinnvoll sein.

Gelenkschutz und Hilfsmittelberatung

Menschen mit Arthrose oder rheumatischen Beschwerden müssen viele alltägliche Bewegungen anders ausführen. Dabei geht es nicht darum, jede Belastung zu vermeiden. Vielmehr sollen Gelenke möglichst sinnvoll eingesetzt werden.

Eine Beratung kann zeigen, wie sich Flaschen, Verpackungen oder Türen mit weniger Kraftaufwand öffnen lassen. Auch Griffverstärkungen, rutschfeste Unterlagen und andere Alltagshilfen können nützlich sein.

Psychiatrische und psychosoziale Unterstützung

Psychische Belastungen wirken sich häufig auf den gesamten Alltag aus. Antrieb, Schlaf, Konzentration und soziale Kontakte können darunter leiden.

Ergotherapie kann dabei helfen, wieder mehr Struktur und Handlungsfähigkeit aufzubauen. Die Behandlung ersetzt keine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Versorgung. Sie kann jedoch eine praktische Ergänzung darstellen.

Mögliche Ziele sind:

  • Tagesabläufe strukturieren
  • Belastbarkeit verbessern
  • soziale Kontakte fördern
  • Selbstvertrauen stärken
  • Konzentration trainieren
  • Interessen neu entdecken
  • Handlungsmöglichkeiten erweitern
  • Rückzug schrittweise verringern

Bei Irene Kasner Ergotherapie wird die Therapie an den Fähigkeiten und Zielen der jeweiligen Person ausgerichtet. Das ist entscheidend, weil psychische Belastungen sehr unterschiedlich erlebt werden.

Hausbesuche und Behandlung in Einrichtungen

Nicht jeder Patient kann eine Praxis ohne Hilfe erreichen. Deshalb können ergotherapeutische Behandlungen bei entsprechender ärztlicher Verordnung auch als Hausbesuch stattfinden.

Ein Hausbesuch bietet einen besonderen Vorteil: Die Therapeutin sieht direkt, welche Hürden im Wohnumfeld bestehen.

Das kann eine ungünstige Sitzposition sein. Vielleicht fehlen Haltegriffe. Eventuell sind Küchengeräte schwer erreichbar oder Wege innerhalb der Wohnung unsicher.

Die Therapie kann außerdem in sozialen Einrichtungen stattfinden. Dazu gehören beispielsweise Tagespflegeeinrichtungen oder Werkstätten.

Wie läuft eine ergotherapeutische Behandlung ab?

Der genaue Ablauf hängt von der Diagnose, der Verordnung und den persönlichen Zielen ab. Dennoch folgen viele Behandlungen einem ähnlichen Aufbau.

1. Erstgespräch

Zu Beginn werden Beschwerden, Alltagssituationen und Erwartungen besprochen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Tätigkeiten besonders wichtig sind.

2. Befunderhebung

Anschließend beobachtet oder überprüft die Therapeutin relevante Fähigkeiten. Dazu können Beweglichkeit, Kraft, Wahrnehmung, Konzentration oder Handlungsplanung gehören.

3. Gemeinsame Zielsetzung

Gute Therapieziele sollten konkret sein. „Die Hand verbessern“ ist zu allgemein. Ein greifbares Ziel wäre dagegen: „Eine Tasse wieder sicher mit beiden Händen halten.“

4. Individuelle Therapie

Die Behandlung wird an den Befund angepasst. Dabei können Übungen, Alltagstraining, handwerkliche Tätigkeiten oder Beratung kombiniert werden.

5. Überprüfung des Fortschritts

Nach einer gewissen Zeit wird geprüft, ob sich die Fähigkeiten verbessert haben. Falls nötig, werden Ziele und Methoden angepasst.

Dieser strukturierte Ablauf macht Irene Kasner Ergotherapie zu mehr als einer Sammlung einzelner Übungen. Die Behandlung orientiert sich an einem konkreten Nutzen für den Alltag.

Die Rolle von Eltern und Angehörigen

Therapie endet nicht an der Praxistür. Gerade bei Kindern, älteren Menschen und neurologischen Erkrankungen ist das soziale Umfeld wichtig.

Eltern können erfahren, wie sie ihr Kind unterstützen, ohne jede Aufgabe abzunehmen. Angehörige lernen möglicherweise, wie sie Sicherheit geben und trotzdem Selbstständigkeit fördern.

Dabei sollte das Umfeld nicht mit komplizierten Übungsplänen überlastet werden. Oft sind kleine Veränderungen wirksamer.

Hilfreich können sein:

  • feste Abläufe
  • kurze und klare Anweisungen
  • passende Pausen
  • gut erreichbare Alltagsgegenstände
  • einfache Gedächtnisstützen
  • regelmäßige, kurze Übungen
  • eine ruhige Arbeitsumgebung

Die Beratung des sozialen Umfelds gehört deshalb zu den wichtigen Elementen von Irene Kasner Ergotherapie.

Braucht man eine ärztliche Verordnung?

Ergotherapie wird in der Regel ärztlich verordnet. Je nach Beschwerde kann die Verordnung beispielsweise durch eine hausärztliche, kinderärztliche, neurologische oder orthopädische Praxis erfolgen.

Auf der Verordnung werden das Heilmittel und wichtige Angaben zur Behandlung festgehalten. Bei Bedarf kann auch ein Hausbesuch verordnet werden.

Patientinnen und Patienten sollten vor Beginn klären, welche Unterlagen benötigt werden und ob eine gesetzliche Zuzahlung anfällt. Die konkreten Bedingungen können von Alter, Versicherung und persönlicher Situation abhängen.

Woran erkennt man eine passende Ergotherapie?

Eine gute Praxis erkennt man nicht allein an einer langen Liste von Methoden. Entscheidend ist, ob die Behandlung zur Person passt.

Achten Sie unter anderem auf folgende Punkte:

  • Werden die Beschwerden verständlich besprochen?
  • Gibt es konkrete und realistische Ziele?
  • Werden persönliche Bedürfnisse berücksichtigt?
  • Sind die Übungen alltagsnah?
  • Werden Fortschritte regelmäßig überprüft?
  • Werden Eltern oder Angehörige sinnvoll einbezogen?
  • Erhalten Patienten verständliche Empfehlungen für zu Hause?

Außerdem sollte eine Behandlung niemals falsche Heilungsversprechen machen. Ergotherapie kann viel bewirken. Der Erfolg hängt jedoch von der Diagnose, den persönlichen Voraussetzungen, der Regelmäßigkeit und weiteren medizinischen Faktoren ab.

Häufig gestellte Fragen zu Irene Kasner Ergotherapie

Behandelt die Praxis nur Kinder?

Nein. Die Leistungen richten sich an Menschen verschiedener Altersgruppen. Neben der Pädiatrie gehören auch Neurologie, Geriatrie, Orthopädie und Psychiatrie zu den genannten Fachbereichen.

Sind Hausbesuche möglich?

Hausbesuche können durchgeführt werden, wenn eine entsprechende ärztliche Verordnung vorliegt.

Hilft Ergotherapie bei Konzentrationsproblemen?

Ergotherapie kann Konzentration, Arbeitsstruktur und Aufmerksamkeit fördern. Zuvor sollte jedoch geklärt werden, welche Ursachen hinter den Schwierigkeiten stehen.

Werden auch Beschwerden an Hand und Arm behandelt?

Ja. Die orthopädische Ergotherapie beschäftigt sich unter anderem mit Verletzungen, Operationen, Narben, Arthrose und Bewegungseinschränkungen an Schulter, Arm und Hand.

Können Angehörige in die Behandlung einbezogen werden?

Bei Bedarf kann das soziale Umfeld beraten und in den therapeutischen Prozess eingebunden werden.

Ist jede Behandlung gleich aufgebaut?

Nein. Eine gute Ergotherapie richtet sich nach der Diagnose, dem Befund und den individuellen Alltagszielen.

Fazit: Therapie wird dann wertvoll, wenn sie im Alltag ankommt

Ergotherapie soll Menschen nicht nur während einer Therapiesitzung beschäftigen. Sie soll ihnen dabei helfen, wichtige Tätigkeiten wieder sicherer, leichter oder selbstständiger auszuführen.

Genau darin liegt die Stärke eines alltagsnahen Ansatzes.

Irene Kasner Ergotherapie umfasst Angebote für Kinder, Erwachsene und ältere Menschen. Zu den Schwerpunkten gehören Pädiatrie, Neurologie, Geriatrie, Orthopädie und psychosoziale Unterstützung. Ergänzt werden die Behandlungen durch Hausbesuche, Alltagstraining und die Beratung von Eltern oder Angehörigen.

Besonders wichtig ist die individuelle Zielsetzung. Für ein Kind kann der sichere Umgang mit dem Stift ein großer Schritt sein. Für einen Erwachsenen ist es vielleicht die Rückkehr zu einer beruflichen Tätigkeit. Ein älterer Mensch möchte dagegen möglicherweise wieder selbstständig essen oder sich anziehen können.

Solche Ziele wirken auf den ersten Blick klein. Im täglichen Leben bedeuten sie jedoch oft ein großes Stück Freiheit.

Wer sich für Irene Kasner Ergotherapie interessiert, sollte die eigene Situation zunächst ärztlich abklären und anschließend direkt erfragen, welche Behandlungsmöglichkeiten verfügbar sind. Teilen Sie diesen Beitrag gern mit Menschen, die nach einer verständlichen Übersicht suchen, oder berichten Sie in den Kommentaren von Ihren eigenen Erfahrungen mit Ergotherapie.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"